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Die Blaue Blume Lyrics

1. Track

Jeden Morgen geht die Sonne auf:

 

1. Jeden Morgen geht die Sonne auf

In der Wälder wundsamer Runde.

Und die hohe, heilge Schöpferstunde,

Jeden Morgen nimmt sie ihren Lauf.

 

2. Jeden Morgen aus dem Wiesengrund

Heben weiße Schleier sich ins Licht,

Uns der Sonne Morgengang zu künden,

Ehe sie das Wolkentor durchbricht.

 

3. Jeden Morgen durch des Waldes Hall'n

Hebt der Hirsch sein mächtiges Geweih.

Der Pirol und dann die Vöglein alle

Stimmen an die große Melodei.

 

 

2. Track

Die Gedanken sind Frei

 

1. Die Gedanken sind frei,

Wer kann sie erraten,

Sie fliehen vorbei,

Wie nächtliche Schatten.

Kein Mensch kann sie wissen,

Kein Jäger erschießen

Mit Pulver und Blei.

Die Gedanken sind frei!

 

2. Ich denke was ich will

Und was mich beglücket,

Doch alles in der Still',

Und wie es sich schicket.

Mein Wunsch, mein Begehren

Kann niemand verwehren,

Es bleibet dabei:

Die Gedanken sind frei!

 

3. Und sperrt man mich ein

In finsteren Kerker,

Ich spotte der Pein

Und menschlicher Werke.

Denn meine Gedanken

Zerreißen die Schranken

Und Mauern entzwei,

Die Gedanken sind frei!

 

4. Drum will ich auf immer

Den Sorgen entsagen

Und will dich auch nimmer

Mit Willen verklagen.

Man kann ja im Herzen

Stets lachen und scherzen

Und denken dabei:

Die Gedanken sind frei!

 

 

3. Track

Nun will der Lenz uns grüßen

 

1. Nun will der Lenz uns grüßen,

Von Mittag weht es lau,

Aus allen Wiesen sprießen

Die Blumen rot und blau.

Draus wob die braune Heide

Sich ein Gewand gar fein

Und lädt im Festtagskleide

Zum Maientanze ein.

 

2. Waldvöglein Lieder singen,

Wie ihr sie nur begehrt,

Drum auf zum frohen Springen,

Die Reis' ist Goldes wert!

Hei, unter grünen Linden,

Da leuchten weiße Kleid'!

Heißa, nun hat uns Kinden

Ein End all Wintersleid!

 

 

4. Track

Es führt über den Main

 

1. Es führt über den Main

Eine Brücke von Stein.

Wer darüber will gehn,

Muß im Tanze sich drehn.

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

2. Kommt ein Fuhrmann daher

Hat geladen so schwer.

Seine Rösser sind drei,

Und sie tanzen vorbei:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

3. Kommt ein Bursch ohne Schuh

Und in Lumpen dazu,

Als die Brücke er sah,

Ei, wie tanzte er da:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

4. Kommt ein Mädchen allein

Auf die Brücke aus Stein,

Faßt ihr Röcklein geschwind,

Und sie tanzt wie der Wind:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

5. Und der König in Person

Steigt herab von seinem Thron.

Kaum betritt er das Brett

Tanzt er gleich Menuett:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

6. Alle Leute herbei,

Schlagt die Brücke entzwei.

Und sie schwangen das Beil,

Und sie tanzten dabei:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

7. Alle Leute im Land

Kommen eilig gerannt.

Bleibt der Brücke doch fern,

Denn wir tanzen so gern:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

8. Es führt über den Main

Eine Brücke aus Stein.

Und wir fassen die Händ

Und wir tanzen ohn' End:

Fa-la-la-la-la,

Fa-la-la-la.

 

 

5. Track

Wohlauf in Gottes schoene Welt

 

1. Wohlauf in Gottes schöne Welt,

Lebe wohl ade!

Die Luft ist blau und grün das Feld,

Lebe wohl ade!

Die Berge glühn wie Edelstein

Ich wandere mit dem Sonnenschein

|:La la la la la la - la la la la la in's weite Land hinein:|

 

2. An meinem Wege fließt der Bach,

Lebe wohl ade!

Der ruft den letzten Gruß mir nach,

Lebe wohl ade!

Ach Gott da wird so eigen mir

So milde weh'n die Lüfte hier

La la . . . . , als war's ein Gruß von Dir

 

3. Ein Gruß von dir, du schönes Kind,

Lebe wohl ade!

Doch nun den Berg hinab geschwind,

Lebe wohl ade!

Wer wandern will, der darf nicht stehen,

Der darf niemals nach hinten sehen,

|: La la . . . , muß immer weiter gehn. :|

 

4. Du traute Stadt am Bergeshang,

Lebe wohl ade!

Du hoher Turm du Glockenklang,

Lebe wohl ade!

Ihr Häuser alle wohlbekannt

Noch einmal wink' ich mit der Hand

|: La la . . . , und nun seit abgewandt :|

 

 

6. Track

Mich brennt's in meinen Reiseschuh'

 

Mich brennt's in meinen Reiseschuh' n

Fort mit der Zeit zu schreiten,

Was sollen wir agieren nun,

|: Vor soviel klugen Leuten :|

 

Es hebt das Dach sich von dem Haus

Und die Kulissen rühren

Und strecken sich zum Himmel aus

|: Strom Wälder musizieren :|

Da geh'n die einen müde fort

Die andern nah´n behende.

Das alte Stück, man spielt's so fort

|: Und kriegt es nie zu Ende :|

 

Und keiner kennt den letzten Akt

Von allen die da spielen

Nur der da droben kennt den Takt

|: Weiß wo das hin soll zielen :|

 

 

7. Track

He-jo! Spannt den Wagen an,

 

He-jo! Spannt den Wagen an,

Seht der Wind treibt Regen über's Land!

Holt die goldnen Garben,

Holt die goldnen Garben!

 

 

8. Track

Und in dem Schneegebirge,

 

1. Und in dem Schneegebirge,

Da fließt ein Brünnlein kalt;

|: Und wer des Brünnleins trinket, :|

Wird jung und nimmer alt.

 

2. Ich hab des Brünnleins trunken

Gar manchen frischen Trunk,

|: Ich bin nicht alt geworden, :|

Ich bin noch allzeit jung.

 

3. Ade, mein Schatz, ich scheide,

Ade mein Schätzlein!

|: "Wann kommst du aber wieder, :|

Herzallerliebster mein?

 

4. Wenn's schneiet rote Rosen

Und regnet kühlen Wein.

|: Ade, mein Schatz, ich scheide, :|

Ade, mein Schätzelein.

 

5. "Es schneit ja keine Rosen

Und regnet keinen Wein:

|: So kommst du auch nicht wieder, :|

Herzallerliebster mein!"

 

6. Ich hab das Liedlein sungen

Froh in den hellen Tag.

|: Vom Schneeberg fließt ein Bächlein, :|

Es rauschet Tag und Nacht.

 

 

9. Track

Lustig ist das Zigeunerleben

 

 

1. Lustig ist das Zigeunerleben,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Brauchen dem Kaiser kein Zins zu geben,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Lustig ist's im grünen Wald,

Wo des Zigeuners Aufenthalt,

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

2. Sollt uns einmal der Hunger plagen,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Tun wir uns ein Hirschlein jagen:

Fa-ria, fa-ria, ho.

Hirschlein nimm dich wohl in Acht,

Wenn des Jägers Büchse kracht.

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

3. Sollt uns einmal der Durst sehr quälen,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Gehn wir hin zu Waldesquellen,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Trinken das Wasser wie Moselwein,

Meinen, es müßte Champagner sein.

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

4. Mädel, willst du Tabak rauchen,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Brauchst dir keine Pfeif' zu kaufen,

Fa-ria, fa-ria, ho,

Pfeif' und Tabak hab' ich hier,

Geb' ich gerne, gerne dir.

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

5. Mädchen, willst du Kaffee trinken,

Fa-ria, fa-ria, ho,

So mußt du die Schale schwenken,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Schwenkst du dir die Schale nicht,

Trinken wir auch den Kaffee nicht.

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

6. Wenn uns tut der Beutel hexen,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Lassen wir unsre Taler wechseln,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Wir treiben die Zigeunerkunst,

Da kommen die Taler wieder all zu uns.

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

7. Wenn wir auch kein Federbett haben,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Tun wir uns ein Loch ausgraben,

Fa-ria, fa-ria, ho.

Legen Moos und Reisig 'nein,

Das soll uns ein Federbett sein.

|: Fa-ria, fa-ri-a, fa-ria, :| ho.

 

 

10. Track

Dat du min Leevsten büst,

 

Dat du min Leevsten büst,

Dat du woll weeßt.

|: Kumm bi de Nacht,

Kumm bi de Nacht,

Segg mi wat Leevs. :|

 

Kumm du üm Middernacht,

Kumm du Klock een!

|: Vader slöpt,

Moder slöpt,

Ick slap aleen. :|

 

Klopp an de Kammerdör,

Fat an de Klink!

|: Vader meent,

Moder meent,

Dat deit de Wind. :|

 

Kummt denn de Morgenstund,

Kreiht de ol Hahn.

|: Leevster min,

Leevster min,

Denn mößt du gahn! :|

 

Sachen den Gang henlank,

Lies mit de Klink!

|: Vader meent,

Moder meent,

Dat deit de Wind. :|

 

 

11. Track

Wir lieben die Stürme

 

1. Wir lieben die Stürme,

Die brausenden Wogen,

Der eiskalten Winde

Rauhes Gesicht.

Wir sind schon der Meere

So viele gezogen

Und dennoch sank

Unsre Fahne nicht.

|: Hei jo, hei jo, hei jo, hei jo, hei jo ho

Hei jo, hei jo ho, hei jo. :|

 

2. Unser Schiff gleitet stolz

Durch die schäumenden Wellen.

Es strafft der Wind

Unsre Segel mit Macht.

Seht ihr hoch droben

Die Fahne sich wenden,

Die blutrote Fahne,

Ihr Seeleut habt acht!

|: Heijo, heijo . . . .

 

3. Wir treiben die Beute

Mit fliegenden Segeln,

Wir jagen sie weit

Auf das endlose Meer.

Wir stürzen auf Deck

Und wir kämpfen wie Löwen,

Hei unser der Sieg,

Viel Feinde, viel Ehr!

|: Heijo, heijo . . . .

 

4. Ja, wir sind Piraten

Und fahren zu Meere

Und fürchten nicht Tod

Und Teufel dazu!

Wir lachen der Feinde

Und aller Gefahren,

Im Grunde des Meeres

Erst finden wir Ruh!

|: Heijo, heijo . . . .

 

12. Track

Wenn die bunten Fahnen wehen

 

1. Wenn die bunten Fahnen wehen,

Geht die Fahrt wohl übers Meer.

Woll'n wir ferne Lande sehen,

Fällt der Abschied uns nicht schwer.

Leuchtet die Sonne,

Ziehen die Wolken,

Klingen die Lieder weit übers Meer.

 

2. Sonnenschein ist unsre Wonne,

Wie er lacht am lichten Tag!

Doch es geht auch ohne Sonne,

Wenn sie mal nicht lachen mag.

Blasen die Stürme,

Brausen die Wellen,

Singen wir mit dem Sturm unser Lied.

 

3. Hei, die wilden Wandervögel

Ziehen wieder durch die Nacht,

Schmettern ihre alten Lieder,

Daß die Welt vom Schlaf erwacht.

Kommt dann der Morgen,

Sind sie schon weiter,

Über die Berge wer weiß wohin.

 

4. Wo die blauen Gipfel ragen,

Lockt so mancher steile Pfad.

Immer vorwärts, ohne Zagen;

Bald sind wir dem Ziel genaht!

Schneefelder blinken,

Schimmern von Ferne her,

Lande versinken im Wolkenmeer.

 

 

13. Track

Laßt doch der Jugend ihren lauf

 

1. Laßt doch der Jugend, der Jugend,

Der Jugend ihren Lauf!

Laßt doch der Jugend,

Der Jugend ihren Lauf!

Hübsche Mädel wachsen immer wieder auf,

Laßt doch der Jugend ihren Lauf!

 

Tanz mit der Dorl, walz mit der Dorl

Bis nach Schweinau mit der Dorl,

Tanz mit der Dorl, walz mit der Dorl

Bis nach Schweinau.

 

2. Warum solln wir uns des Lebens,

Des Lebens nicht erfreun,

Warum solln wir uns

Des Lebens nicht erfreun?

Bei Tanz und Flötenspiel

Hat man der Freuden viel.

Tanz mit der Dorl, . . . . .

 

3. Nur noch ein' Walzer, ein' Walzer

Zu guter guter Letzt,

Nur noch ein' Walzer,

Ein' Walzer zuletzt!

Seht nur, wie hübsch und nett

Mein Schatz die Füßchen dreht!

Tanz mit der Dorl, . . . .

 

14. Track

Der Mai ist kommen

 

1. Der Maien ist kommen, und das ist ja was!

Es grünet jetzt alles in Laub und in Gras.

In Laub und in Gras sind der Blumen so viel,

drum tanzet's Mareili zum Saitenspiel.

Nun tanz, nun tanz, Mareili, tanz!

Du hast ja gewonnen den Rosenkranz.

 

2. Wir hauen den Maien, wir tun ihn in Tau.

Wir singen dem Bauer, seiner freundlichen Frau.

Der freundlichen Frau und dem ehrlichen Mann,

der uns so reichlich belohnen kann.

Die Bäurin ist lieb, und sie gibt uns so gern

schöne Äpfel und Birnen mit braunem Kern.

 

15. Track

Horch was kommt von draußen 'rein

 

1. Horch was kommt von draußen 'rein

Hollahi Hollaho

Wird wohl mein fein's Liebchen sein

Hollahi jaho

Geht vorbei und schaut nicht 'rein

Hollahi Hollaho

Wird's wohl nicht gewesen sein

Hollahi jaho

 

2. Leute haben's oft gesagt

Hollahi Hollaho

Daß ich ein fein's Liebchen hab

Hollahi jaho

Laß sie reden schweig fein still

Hollahi Hollaho

Kann ja lieben wen ich will

Hollahi jaho

 

3. Sagt mir, Leute, ganz gewiß,

Hollahi Hollaho

Was das für ein Lieben ist;

Hollahi jaho

Die ich liebe, krieg ich nicht,

Hollahi Hollaho

Und 'ne andre mag ich nicht.

Hollahi jaho

 

4. Wenn mein Liebchen Hochzeit hat

Hollahi Hollaho

Ist für mich ein Trauertag

Hollahi jaho

Geh ich in mein Kämmerlein

Hollahi Hollaho

Trage meinen Schmerz allein

Hollahi jaho

 

5. Wenn ich dann gestorben bin

Hollahi Hollaho

Trägt man mich zum Grabe hin

Hollahi jaho

Setzt mir einen Leichenstein

Hollahi Hollaho

Pflanzt mir drauf Vergißnicht mein

Hollahi jaho

 

6. Wenn ich dann im Himmel bin,

Hollahi Hollaho

Ist mein Liebchen auch darin,

Hollahi jaho

Denn es ist ein alter Brauch,

Hollahi Hollaho

Was sich liebt, das kriegt sich auch,

Hollahi jaho

 

 

16. Track

Auf, du junger Wandersmann,

 

1. Auf, du junger Wandersmann,

Bald schon kommt die Zeit heran,

Die Wanderszeit die gibt uns Freud.

Woll'n uns auf die Fahrt begeben,

Das ist unser schönstes Leben,

Große Wasser, Berg und Tal,

Anzuschauen überall.

 

2. An dem schönen Donaufluß

Findet man so seine Lust

Und seine Freud auf grüner Heid.

Wo die Vöglein lieblich singen

Und die Hirschlein fröhlich springen

Dann kommt man vor eine Stadt,

Wo es gute Arbeit hat.

 

3. Mancher hinterm Ofen sitzt

Und gar fein die Ohren spitzt,

Kein Stund' vors Haus ist kommen aus.

Den soll man als G'sell erkennen

Oder gar ein Meister nennen,

Der noch nirgends ist gewest,

Nur gesessen in sei'm Nest ?

 

4. Mancher hat auf seiner Reis'

Ausgestanden Müh und Schweiß

Und Not und Pein. Das muß so sein.

Trägt's Felleisen auf dem Rücken

Trägt es über tausend Brücken,

Bis er kommt nach Innsbruck 'nein,

Wo man trinkt Tiroler Wein.

 

5. Morgens wenn der Tag angeht

Und die Sonn' am Himmel steht

So herrlich rot wie Milch und Blut

|: Dann ihr Brüder laßt uns reisen

Unserm Herrgott Dank erweisen

Für die schöne Wanderzeit

Hier und in die Ewigkeit :|

 

17. Track

Es geht eine helle Flöte

 

1. Es geht eine helle Flöte,

Der Frühling ist über dem Land.

Birken horchen auf die Weise,

Birken, und die tanzen leise.

Es geht eine helle Flöte,

Der Frühling ist über dem Land.

Es geht eine helle Flöte,

Der Frühling ist über dem Land.

Warten da drei rote Buchen,

Wollen auch den Tanz versuchen.

Es geht eine helle Flöte,

Der Frühling ist über dem Land.

 

2. Es geht eine helle Flöte,

Der Frühling ist über dem Land.

Und der Bach, der hört das Singen,

Wild und polternd muß er springen.

Es geht eine helle Flöte,

Der Frühling ist über dem Land.

 

18. Track

Alperer

Lyrics missing

 

19. Track

Wir wollen zu Land ausfahren

 

1. Wir wollen zu Land ausfahren,

Ueber die Fluren weit,

Aufwärts zu den klaren Gipfeln

Der Einsamkeit.

Lauschen woher der Sturmwind braust,

Schauen, was hinter den Bergen haust,

|: Und wie die Welt so weit :|

 

2. Fremde Wasser dort springen,

Sie solln unser Weiser sein,

Froh wir wandern und singen

Lieder ins Land hinein.

Und brennt unser Feuer an gastlicher Statt,

So sind wir geborgen und schmausen uns satt,

|: Und die Flamme leuchtet darein. :|

 

3. Und wandelt aus tiefem Tale

Heimlich und still die Nacht,

Und sind vom Mondenstrahle

Gnomen und Elfen erwacht,

Dämpfet die Stimme, die Schritte im Wald,

So seht ihr und hört ihr manch Zaubergestalt,

|: Die wallt mit uns durch die Nacht. :|

 

4. Es blühet im Walde tief drinnen

Die blaue Blume fein;

Die Blume zu gewinnen,

Ziehn wir in die Welt hinein.

Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluß,

Und wer die blaue Blume finden will,

|: Der muß ein Wandervogel sein. :|

 

20. Track

Kein schöner Land in dieser Zeit

 

1. Kein schöner Land in dieser Zeit

Als wie das uns're weit und breit

|: Wo wir uns finden

Wohl unter Linden

Zur Abendszeit :|

 

 

2. Da haben wir so manche Stund'

Gesessen da in froher Rund

|: Und taten singen

Die Lieder klingen

Im Eichengrund :|

 

3. Daß wir uns hier in diesem Tal

Noch treffen so viel hundertmal

|: Gott mag es schenken

Gott mag es lenken

Er hat die Gnad :|

 

4. Nun Brüder eine gute Nacht

Der Herr im hohen Himmel wacht

|: In seiner Güte

Uns zu behüten

Ist Er bedacht :|

 

21 Track

Es dunkelt schon in der Heide

 

1. Es dunkelt schon in der Heide,

Nach Hause umgekehrt;

|: Wir haben das Korn geschnitten

Mit unserm blanken Schwert. :|

 

2. Ich hörte die Sichel rauschen,

Sie rauschte durch das Korn;

|: Ich hört' mein Feinslieb klagen,

Sie hätt' ihr Lieb verlor'n. :|

 

3. Hast du dein Lieb verloren,

So hab' ich noch das mein'.

|: So wollen wir beide mit'nander

Uns winden ein Kränzelein. :|

 

4. Ein Kränzelein von Rosen,

Ein Sträußelein von Klee.

|: Zu Frankfurt auf der Brücke,

Da liegt ein tiefer Schnee. :|

 

5. Der Schnee, der ist zerschmolzen,

Das Wasser läuft dahin;

|: Kommst du mir aus den Augen,

Kommst mir aus meinem Sinn. :|

 

6. In meines Vaters Garten,

Da stehn zwei Bäumelein;

|: Das eine, das trägt Muskaten,

Das andere Braunnägelein. :|

 

7. Muskaten, die sind süße,

Braunnägelein sind schön;

|: Wir beide müssen uns scheiden,

Ja scheiden, das tut weh. :|

 

22. Track

Der Mond ist aufgegangen

 

1. Der Mond ist aufgegangen

Die gold'nen Sternlein prangen

Am Himmel hell und klar

Der Wald steht schwarz und schweiget

Und aus den Wiesen steiget

Der weiße Nebel wunderbar

 

2. Wie ist die Welt so stille

Und in der Dämmerung Hülle

So traulich und so hold

Gleich einer stillen Kammer

Wo ihr des Tages Jammer

Verschlafen und vergessen sollt

 

3. Seht ihr den Mond dort stehen

Er ist nur halb zu sehen

Und ist doch rund und schön

So sind wohl manche Sachen

Die wir getrost verlachen

Weil unsere Augen sie nicht seh'n

 

4. Wir stolzen Menschenkinder

Sind eitel arme Sünder

Und wissen gar nicht viel;

Wir spinnen Luftgespinste

Und suchen viele Künste

Und kommen weiter von dem Ziel.

 

5. Gott. laß dein Heil uns schauen,

Auf nichts Vergänglichs trauen,

Nicht Eitelkeit uns freun!

Laß uns einfältig werden

Und vor dir hier auf Erden

Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

 

6. Wollst endlich sonder Grämen

Aus dieser Welt uns nehmen

Durch einen sanften Tod!

Und wenn du uns genommen,

Laß uns in'n Himmel kommen,

Du unser Herr und unser Gott!

 

7. So legt euch denn ihr Brüder

In Gottes Namen nieder

Kalt ist der Abendhauch

Verschon uns, Gott, die Strafen

Und laß uns ruhig schlafen,

Und unser'n kranken Nachbar auch

 

23. Track

Adé zur guten Nacht!

 

1. Adé zur guten Nacht!

Jetzt wird der Schluß gemacht,

Daß ich muß scheiden.

|: Im Sommer da wächst der Klee,

Im Winter, da schneit's den Schnee,

Da komm ich wieder. :|

 

2. Es trauern Berg und Tal,

Wo ich viel tausendmal

Bin drüber gangen;

|: Das hat deine Schönheit gemacht,

Hat mich zum Lieben gebracht

Mit großem Verlangen. :|

3. Das Brünnlein rinnt und rauscht

Wohl dort am Holderstrauch,

Wo wir gesessen,

|: Wie manchen Glockenschlag,

Da Herz bei Herzen lag,

Das hast du vergessen. :|

 

4. Die Mädchen in der Welt

Sind falscher als das Geld

Mit ihrem Lieben.

|: Adé zur guten Nacht,

Jetzt wird der Schluß gemacht,

Daß ich muß scheiden. :|

 

5. Ade zur guten Nacht,

Jetzt ist der Schluß gemacht,

Von dir zu scheiden.

|: Von dir, o Herzallerliebster mein,

Es muß halt doch geschieden sein,

Das macht mir Leiden. :|

 

24. Track

Wenn alle Brünnlein fließen

 

1. Wenn alle Brünnlein fließen,

So muß man trinken

Wenn ich mein'n Schatz nicht rufen darf,

Tu ich ihm winken,

Wenn ich mein'n Schatz nicht rufen darf,

Ju, ja, rufen darf,

Tu ich ihm winken.

 

2. Ja, winken mit den Äugelein,

Und treten auf den Fuß;

's ist eine in der Stube drin,

Die meine werden muß,

's ist eine in der Stube drin,

Ju, ja, Stube drin,

Die meine werden muß,

 

3. Warum sollt sie's nicht werden,

Ich hab' sie ja so gern;

Sie hat zwei blaue Äugelein,

Die leuchten wie zwei Stern,

Sie hat zwei blaue Äugelein,

Ju, ja, Äugelein,

Die leuchten wie zwei Stern.

 

4. Sie hat zwei rote Wängelein,

Sind röter als der Wein;

Ein solches Mädel findst du nicht

Wohl unterm Sonnenschein;

Ein solches Mädel findst du nicht,

Ju, ja, findst du nicht,

Wohl unterm Sonnenschein.

 

5. So herzig wie mein Liesele

Ist keine auf der Welt,

Vom Kopf bis zu den Füßele

Ist alles wohl bestellt;

Vom Kopf bis zu den Füßele,

Ju, ja, Füßele,

Ist alles wohl bestellt.

 

6. Ach herz'ger Schatz ich bitte dich,

Ach, laß mich gehn!

Denn deine Leut die schmähen mich,

Ich muß mich schämen.

Denn deine Leut die schmähen mich,

Ju ja, schmähen mich,

Ich muß mich schämen.

 

7. Was frag ich nach den Leuten,

Die mich tun schmähen?

Ei so lieb ich nocheinmal,

Dies schöne Mädchen.

Ei so lieb ich nocheinmal,

Ju ja, nocheinmal,

Dies schöne Mädchen.